Im Gegensatz zu seiner Abreise verlief die Anreise alles andere als ruhig. "Wir sind extra früh los, um genug Zeit zu haben", erzählt der 15-Jährige dem Schwarzwälder Boten. Nachdem er sich im Bahnhof in Kassel angemeldet hatte, wurde es allerdings für kurze Zeit stressig. Denn der Wettbewerb wurde an verschiedenen Orten ausgetragen – Schwab traf ausgerechnet der am weitesten entfernte. "Wir waren 45 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs", erinnert er sich.

Am Ende ging dann doch alles gut. Schwab erreichte rechtzeitig den Veranstaltungsort, nun hält er eine Urkunde für einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" in der Hand – eine weitere Errungenschaft im Leben des jungen Künstlers: "Es war eine tolle Erfahrung", resümiert er.

2400 Jugendliche traten in Kassel in zwölf Instrumental- und Vokal-Kategorien vor verschiedenen Jurygremien an. In Josua Schwabs Kategorie qualifizierten sich 40 Teilnehmer, 12 von ihnen – Schwab eingeschlossen – erhielten 24 oder 25 Punkte und erhielten somit einen ersten Preis.